Der Nicht-Wert der Arbeit oder das Gespür für das Außergewöhnliche

Arbeit, Alltäglichkeit, ständig on, keine festen Arbeitszeiten mehr, der Alltag ist zum bestimmenden Deutungspunkt des Lebens geworden. Die Jugend sucht das Extreme und verwechselt dies mit dem Außergewöhnlichen. Die Alten geben sich jugendlich und wollen den Alltag vergessen, um der Gewissheit des Älterwerdens zu entkommen. Ob jung oder alt, beiden fehlt es, den Alltag als Alltag zuzulassen und eben dadurch das Gespür für das Außergewöhnliche zu entwickeln.